Hotline I/2011


 

Lesen Sie in dieser Ausgabe:

  • Weihnachtsgruß
  • Alte Bekannte
  • Neue Produkte

 

Weihnachtsgruß 2011

Liebe Kunden und Geschäftspartner, jetzt ist es schon wieder passiert: Erst im Dezember die erste Jahresausgabe der Hotline! Entschuldigung: wieder keine :-)

Wie konnte es soweit kommen? Okay, doch ein Erklärungsversuch und eine Rechtfertigung ;-). Wir hatten schlichtweg im abgelaufenen Jahr keine Zeit, uns mit so „unwichtigen“ Dingen wie Werbung und Marketing zu beschäftigen.

Stopp! Das ist ja der Text aus der letzten Weihnachtsausgabe der Hotline. So etwas passiert doch sonst nur im öffentlich rechtlichen Rundfunk oder im Fernsehen. Aber Spaß beiseite. Wir hatten ja Besserung gelobt und wollten Sie 2011 wieder regelmäßiger über Neuigkeiten aus der IT-Welt informieren. Jetzt ist es nicht so, dass es keine gab, sondern eher, dass wir mit den Meldungen nicht mehr nachkommen. Ist eine papiergebundene Kundenzeitschrift noch zeitgemäß? Das fragen wir uns schon im Zeitalter von Facebook, Google+ und Twitter. Denn auch wir entwickeln uns weiter. Bevor wir uns auf unseren über 21 Jahren IT-Erfahrung ausruhen, gehen auch wir mit der Zeit und werden in Zukunft noch mehr auf Online-Medien und soziale Netzwerke setzen. Dabei gilt es, die Vorzüge der Techniken zu nutzen und die Auswüchse manch modernem Schnick-Schnacks links liegen zu lassen. Deshalb werden wir im neuen Jahr mehr und mehr unsere Kommunikation in diese Richtung verlagern und Sie einladen, uns auf Twitter zu folgen, uns in Google+ in einen Ihrer Circles aufzunehmen oder unser Freund auf Facebook zu werden. Dafür bekommen Sie dann aber auch ganz bestimmt aktuelle und Nachrichten mit Informations- und Neuigkeitsgehalt.Wie man eine seriöse und eher klassisch-konservative Institution nach heutigen Maßstäben ins Internet bringt, können wir am Beispiel „owidi“ demonstrieren.

owidi steht für „Orales Wissen Digital“ und ist ein im Dezember 2011/Januar 2012 von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) veröffentlichtes und dem Aachener Unternehmen synaix programmiertes Wissensportal mit zahnmedizinischen Inhalten. Das Projekt hat mich in den vergangenen mehr als 12 Monaten schwerpunktmäßig beschäftigt. In meiner Eigenschaft als sachverständiger Consultant habe ich die DGZMK bei der Konzeption, der Lastenhefterstellung, der Ausschreibung und der Projektdurchführung maßgeblich beraten und begleitet. Bei owidi galt es u.a. klassische Fortbildungsangebote mit Präsenzkursen im zahnmedizinischen Sektor auch in die Online-Welt zu transportieren und der nachwachsenden Generation von Digital Natives (die meisten von uns sind Digital Immigrants) das Umfeld zu bieten, welches sie digital mit der Muttermilch schon aufgesogen haben: Web 2.0, 3.0, Facebook und Co – nur eben alles in High Density (furchtbar diese Fachbegriffe nicht wahr?).

So findet der Zahnarzt von heute auf owidi gebündelt fachspezifisches Wissen mit Leitlinien, Stellungnahmen usw. der DGZMK und ihrer angeschlossenen Fachgruppierungen, aber auch teilweise kostenpflichtige Angebote der bedeutendsten deutschen Verlage, die zahnmedizinisches Wissen anbieten. Aus dem riesigen Informationsangebot des Deutschen Ärzteverlags, des Quintessenzverlags und Springer Medizin sucht owidi die passend zur Frage und Aufgabenstellung der Zielgruppe Zahnärzte die relevantesten Informationen heraus.

Aber wie findet man aus dieser Datenflut die passenden Antworten? Hier hilft eine fortschrittliche Suchtechnologie, die in Zusammenarbeit mit dem Quintessenzverlag entwickelt wurde: myQ. myQ sorgt durch intelligentes Bewerten und Kategorisieren von Fundstellen, einer semantischen Suche und auf Wunsch einem lernfähigen, nutzerbezogenen Suchprofil, dem sogenannten Relevancer, für das berühmte Trennen von Spreu und Weizen.

Denn: Google ist zwar unser aller Freund, aber nicht immer. Denn die Suche nach und vor allem das Finden von relevanten fachmedizinischen Inhalten ist eines der wichtigsten Features von myQ. Je nach Suchbegriff rühmen sich Google & Co mit Millionen von Treffern in 0.83 Sekunden. Viel Spaß bei der Sichtung der Suchergebnisse. owidi ist da anders und sucht die wirklich relevanten Fundstellen heraus.

Jede Fortbildungsveranstaltung, die als Präsenzkurs abgehalten wird, erhält automatisch einen virtuellen Kursraum, in dem sich die Teilnehmer mit den Referenten über Foren, Blogs, Dokumentenbibliotheken, Bildergalerien uvm. auch über den eigentlichen Schulungstermin hinaus austauschen können. Das macht vor allem bei sogenannten Curricula Sinn, die meist das Lernen über einen längeren Zeitraum von bis zu zwei Jahren fördern.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Schauen Sie doch mal rein unter: http://www.owidi.de. Vielleicht passt eine ähnliche Technologie auch in Ihren Fachbereich. Wir beraten und unterstützen Sie gerne.

 

Ausblick auf 2012

Was erwartet uns in 2012? Da sind wir – wie immer – optimistisch. Auch im neuen Jahr wird es uns allen gut gehen. Nicht Bange machen lassen!

Und technisch? Aus unserer Sicht wird sich der Computer-Markt noch stärker hin zum Tablet-Computer orientieren. Allen voran die Geräte iPhone® und iPad® der Firma Apple®, aber auch die Fülle von Android®- basierten Geräten im Hosentaschen- oder Sofatauglichen Format werden dem klassischen PC (hier vor allem dem Notebook) Marktanteile wegnehmen, sie aber mindestens ergänzen.

Auch darauf haben wir uns eingestellt. Seit September 2011 verstärken die beiden angehenden Fachinformatiker Lutz Bremen und Marcel Prochnow unser Team im Bereich Anwendungsentwicklung. Zusammen mit ihnen arbeiten wir seit einigen Monaten bereits an einer Kombination aus App-Programmierung und Portal-Entwicklung. Im neuen Jahr wird es daher ein neues Produkt und ein neues Betätigungsfeld im Bereich des Geotrackings auf Basis von Smartphones und Tablet-Computern geben. Seien Sie also gespannt!

Nun möchte ich aber nicht versäumen, Ihnen und Ihren Familien für das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel alles Gute zu wünschen. Machen Sie sich (wie wir) ein paar geruhsame Tage und starten Sie gesund und mit neuem Tatendrang in das Jahr 2012. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr

Dipl.-Ing. Thomas Käfer


 

 

 

P. S. Auf http://www.kaefer-edv.de finden Sie den diesjährigen Weihnachtsgruß – der Klick lohnt sich!

 

Alte Bekannte I

Den Virus kenne ich doch. Einen Service-Einsatz mit Retro-Charme hatten wir im Laufe des Jahres bei einem unserer Stammkunden zu erledigen. Was zunächst wie ein üblicher Betriebssystem- bzw. PC-Ausfall aussah, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als alter Bekannter.

So wurde mir beim Eintreffen beim Kunden zunächst von seltsamen Symptomen berichtet. Um mir ein Bild zu machen, setzte ich mich an den Rechner und wollte zunächst einmal einen Blick in das BIOS des PC werfen. Ich war aber nicht schnell genug und hatte nicht rechtzeitig die ENTF-Taste gedrückt und das Betriebssystem startete bereits wieder. Egal, noch einmal den Affengriff (CTRL-ALT-ENTF) gedrückt und noch ein Versuch. Aber was war das? Quasi höchstens eine Sekunde nach dem Warmstart bootete das Betriebssystem erneut. So schnell ist kein Rechner! Da schoss es mir wie ein Blitz ins Gedächtnis. Da gab es doch mal so einen Virus, der – einmal im System eingenistet – genau diesen Effekt zeigte. Und der war damals über Disketten verbreitet worden, über die man das System gebootet hatte. Ich hatte den vor knapp 20 Jahren sogar auf einer Original-Treiber-Diskette gefunden. Und tatsächlich: Meine Frage „Haben Sie eine Diskette im Laufwerk vergessen und diese beim Booten eingelegt gehabt?“ wurde bejaht. Eine Uralt-Diskette war beim Kunden hervorgeholt worden, um einen alten Projektstand einsehen zu können. Die Diskette wurde im Laufwerk vergessen und beim nächsten Neustart des PC bootete dieser von der Floppy. Da der Virus im Bootsektor der Diskette versteckt war, konnte er sich sofort im Bootsektor der Festplatte einnisten und fortan den installierten Virenscanner austricksen. Denn der Virus wurde so immer vor dem Virenscanner gestartet. Das erstaunliche daran war letztlich, dass der Virus, der etwa 20 Jahre alt war auf einer wahrscheinlich ähnlich alten Diskette überlebt hatte. Resistentes Mistvieh! Und er war so alt und der Infektionsweg aus heutiger Sicht schon so lange überholt, dass er von aktuellen Virenscannern bzw. den für heutige Zwecke optimierten Einstellungen nicht erkannt wurde. Erst der Ausbau der Platte aus dem System und die Virenentfernung in einem geschützten PC machten ihm den Garaus. Und die Diskette?

Die hängt jetzt wahrscheinlich ausgestopft als Erinnerungsstück beim Kunden an der Wand. Und was lernen wir daraus: 1. Manche digitale Information hält tatsächlich länger als einem lieb ist bzw. man erwartet hätte und 2. Computer sind mit all ihren Krankheiten und Wehwehchen uns Menschen doch ähnlicher als wir manchmal glauben.

 

Alte Bekannte II

Den Typen kenne ich doch. Zwischen den beiden Fotos liegen über 8 Jahre. Derselbe 19“-Schrank, dieselbe Telefon-Anlage, derselbe Kunde und derselbe Typ.

Als das obere Foto bei der Installation einer neuen TK-Anlage bei einem unserer treuesten und langjährigsten Kunden im Jahr 2003 entstand, hätte ich auch nicht gedacht, dass wir 8 Jahre später die gesamte Anlage wieder demontieren und an einem neuen Standort 1:1 wieder aufbauen würden.

Aber auch das ist ein Zeichen von Konstanz und Qualität: Immer noch dieselbe Hardware – und sie funktioniert auch nach 8 Jahren noch genauso wie früher (okay die Haare sind etwas grauer geworden).

 

Festplattenpreise steigen

Neben all dem Leid für die Bewohner der durch die Flutkatastrophe in Thailand zerstörten Region um Bangkok kommt auch eine wirtschaftliche Dimension hinzu.

Da eine Vielzahl der Hersteller von Festplatten ihre Produkte bzw. Bauteile dafür in der vom Hochwasser eingeschlossenen Region produzieren, ist die Verfügbarkeit von Harddisks weltweit rasant gefallen und die Preise ebenso stark gestiegen. Derzeit kosten Festplatten etwa das Doppelte des vor der Flut marktüblichen Preises. Fachleute gehen davon aus, dass dieser Effekt noch bis weit ins zweite Quartal 2012 anhalten wird und sich so Server und Computer teilweise deutlich verteuern. Ob die Preise im Laufe der nächsten Wochen weiter steigen oder wieder fallen, ist aus unserer Sicht vollkommen ungewiss. Wir müssen daher bis auf Weiteres die Preise für Festplatten anhand von Tageskonditionen kalkulieren und empfehlen, bei kurzfristig anstehenden Neukäufen nicht zu lange mit der Entscheidung zu warten.

 

Neue Produkte

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 Sie lässt sich bei Bedarf schnell und bequem ein- und ausklappen. Preis auf Anfrage.

 

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 Wir beraten Sie gern!

 

 

Am Virenschutz sollte man nie sparen!

Am Preis schon.

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• Spyware

• Gefährlichen Downloads

• Internetkriminellen

• Bedrohungen in sozialen Netzwerken

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Der Printversion unserer Hotline liegt ein Jahreskalender bei. Gerne können Sie – solange unser Vorrat reicht – weitere Kalender kostenlos bei uns anfordern. Anruf genügt: 02405/479490