Lesen Sie in dieser Ausgabe:
- Green-IT: Trend oder Werbe-Bla-bla?
- Windows 7 – Was kommt da auf uns zu?
- Mit Schwung durch die Krise – Welche Krise?
- Neue Produkte
- PROMEDIA – Kunden stellen sich vor
Green-IT
Ein neuer Trend oder
nur Gerede und heiße Luft?
Die Computer sind ins Gerede gekommen und neben
unseren Autos, Flugzeugen, Fabriken und Privathaushalten nun ebenfalls
als Umweltsünder identifiziert worden. Und diesmal reden wir nicht über
giftige oder die Umwelt belastende Materialien wie Blei, Cadmium oder
andere bei der Herstellung und Entsorgung problematische Inhaltsstoffe.
Nein – diesmal geht es um die Nutzung der PCs.
Welch Wunder, die Rechner verbrauchen elektrischen
Strom und der wird in aller Regel direkt oder indirekt aus der Steckdose
bezogen. Und hier wird das Thema interessant und polemisch zugleich.
Unser Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte so auf der diesjährigen
CeBIT (siehe dazu auch unseren
Video-Webcast*) im Rahmen der Pressekonferenz des Green-IT-Forums
neben den üblichen Verdächtigen (s.o.) einen neuen Umweltfeind
ausgemacht: Den Computer. Tatsächlich verbrauchen die IT- und
Kommunikationsgeräte in unserer zivilisierten Welt mittlerweile einen
nicht unerheblichen Anteil der zur Verfügung stehenden elektrischen
Leistung. Glaubt man unterschiedlichen Quellen, so beträgt der
Stromverbrauch, um alle Server und deren Klimaanlagen weltweit zu
betreiben, etwa 1,2 % des gesamten Energiebedarfes der USA. Die
Stromkosten eines durchschnittlichen Rechenzentrums haben einen Anteil
von 15% an den Gesamtkosten, wobei die Server in der Regel nur zu 10%
ausgelastet sind.
Jeder für Serverhardware ausgegebene Euro zieht
Kosten von 50 Cent für Strom und Kühlung nach sich. Sehr plastisch ist
eine Rechnung, wie viel CO² durch eine Suchanfrage bei Google
freigesetzt wird. Eine einzige Websuche verbraucht in etwa soviel Strom,
dass für dessen Produktion 200 Milligramm CO² freigesetzt werden. Das
ist nicht viel. Bedenkt man aber, dass allein im März 2009 laut
Marktforschungsfirma Comscore in den USA mehr als neun Milliarden
Suchanfragen bei Google bearbeitet wurden, so entspricht das umgerechnet
dem CO²-Ausstoß eines Autos für eine Fahrtstrecke von 12.000 km. Die
Menge macht’s.

Es gibt auch Meinungen, das sämtliche
Internet-Rechenzentren weltweit so viele CO²-Emissionen verursachen, wie
der internationale Flugverkehr. Diese Schätzung umfasst aber nicht nur
die Internet-Nutzung, sondern ein sehr viel umfassenderes Spektrum an
Informations- und Kommunikationsgeräten, darunter Handys, PDA's,
Drucker. Außerdem sind hier zum Teil die Kosten für Erzeugung und
Entsorgung der Geräte einberechnet worden. Aber selbst wenn
realistischere Rechnungen für Deutschland von 2% des Stromverbrauches
für die (Internet-)Server und 8% Anteil der gesamten IT- und
Kommunikationslandschaft ausgehen, reden wir über eine nicht
unerhebliche Anzahl von Kraftwerken, die rechnerisch alleine für den
Betrieb unserer IT und EDV benötigt werden. Laut Minister Gabriel lag
der Energiebedarf von Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2008 bereits
bei über 10 Milliarden Kilowattstunden. Dies entspricht einer
Jahresstromproduktion von fast vier Kohlekraftwerken (schön, dass er
nicht wieder die bösen Atomkraftwerke genannt hat).
Die Schlussfolgerung, die viele (Politiker) nun
daraus ziehen, nämlich dass wir den Stromverbrauch durch Computer und
Telefonnutzung senken müssen, ist jedoch oberflächlich und zu kurz
gedacht. So sprach Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident der BITKOM,
bei der besagten Pressekonferenz ein provokatives Statement gelassen
aus. Er vertritt den Standpunkt, dass wir zukünftig noch mehr Strom
durch die Adern unserer Computer fließen lassen, da die Nutzung moderner
Informationstechnologien das wesentlich kleinere Umweltübel ist als die
klassischen Methoden, nämlich Besprechungen, Wartungs- und
Service-Einsätze, Schulungen, Nachrichten uvm. durch Reisen und
Transporte zu Land, zu Wasser und in der Luft durchzuführen.

Und tatsächlich hat sich das Serviceverhalten in
den letzten Jahren dank schneller Fernwartungszugänge zu unseren Kunden
in Verbindung mit Telefon, Handy und E-Mail drastisch vom persönlichen
Einsatz incl. erheblicher Fahrtkosten hin zu einem viel schnelleren,
effizienteren und kostengünstigeren Fernsupport gewandelt. Einer unserer
langjährigen und wichtigsten Kunden betreibt neben dem Hauptsitz in
Dortmund Filialen in Heilbronn, Belgien, Barcelona, Prag und Ostrawa.
Wir betreuen diese Standorte intensiv und haben monatlich mehrfach
Servicekontakt. Stellen Sie sich vor, wir müssten immer noch für
Kleinigkeiten ins Auto oder Flugzeug steigen, um Vor-Ort etwas an der
Software zu warten. So sind wir z.B. noch nie in Barcelona
aufgeschlagen, da sich bisher alle Wartungsmaßnahmen per Kurier und
Fernwartung erledigen ließen. Schade, weil Barcelona eine sehr schöne
Stadt sein soll, aber gut für das Klima und den Geldbeutel unseres
Kunden.
Daher stehen wir auf dem Standpunkt, dass die IT
und die modernen Kommunikationsmittel zugunsten des klassischen
Präsenztermins ruhig noch weiter ausgebaut werden sollten und sich damit
der Anteil des Energieverbrauchs zwangsläufig vom Schwerpunkt Verkehr
mehr in Richtung EDV&Co verlagert, was aber nicht heißt, dass man den
absoluten Wert ebenfalls ansteigen lassen muss. Im Gegenteil: Ideal ist,
wenn der spezifische oder absolute Energieverbrauch der Computer gesenkt
werden und die Umweltbelastung trotz weiter steigender Nutzung des
Internets und der IT vielleicht sogar sinken kann.
Credo ist also nicht nach Auto, Flugzeug und
Grillsteak den PC als die nächste „Umweltsau“ zu verdammen, sondern ihn
zugunsten der einen oder anderen Dienstreise intensiver zu nutzen und
gleichzeitig auf einen effizienten Umgang mit dessen Strombedarf zu
schauen. Das ist Green-IT.

Was kann man konkret tun? Aus unserer Sicht sind
mehrere Ansätze richtig. An erster Stelle steht Energieverbrauch
vermeiden bzw. verringern. Das kann man durch den Einsatz
verbrauchsgünstiger Geräte erreichen. Ein gutes Beispiel dafür ist der
Austausch von klassischen Röhrenmonitoren gegen Flachbildschirme (TFT).
Neben den meist höheren Auflösungen und dem besseren Bild verbrauchen
Flachbildschirme weniger als die Hälfte des Stroms eines vergleichbaren
Röhrenmonitors.
Und dann gilt natürlich „abschalten“. Alle Geräte
tatsächlich ausschalten, wenn man sie nicht benötigt. Der
Stand-by-Betrieb eines Rechners oder Monitors ist zwar bequem, kostet
aber auch unnötig elektrische Energie. Besonders bequem funktioniert die
Abschaltung mit einer so genannten „Master-Slave-Mehrfachsteckdose“.
Hierbei wird das Hauptgerät in die Mastersteckdose eingesteckt und eine
kleine Elektronik erkennt, ob das Hauptgerät ein- oder ausgeschaltet ist
(incl. Stand-by). Abhängig davon schaltet die Elektronik die
Slave-Steckdosen ein oder aus. Damit werden alle Peripheriegeräte wie
Monitor, Drucker, Scanner usw. vollständig stromlos geschaltet, wenn der
Hauptrechner in den Stand-by-Betrieb wechselt.

Zugegeben, das kostet dann immer noch ein bisschen
Energie, aber eben deutlich weniger, als die Geräte in Summe im Stand-by
verbrauchen würden. Ein guter Kompromiss oder?
Übrigens: Kostenpunkt: 27,00 € incl. MwSt.
Ein weiterer Ansatz ist der Umstieg auf
umweltfreundliche und regenerative Energieformen. Ich bin beileibe kein
ideologisch verbrämter Ökofreak und halte deutsche Atomkraftwerke
derzeit nach wie vor für sicher und unverzichtbar (es sein denn, wir
gehen alle wieder zurück in die Höhle), aber Holzpellets, Solarwärme und
Fotovoltaik haben schon ihren Reiz. Und so habe ich beim Neubau meines
Privathauses und des Firmengebäudes sowohl eine Solaranlage zur
Brauchwasser- und Heizungsunterstützung installiert wie auch eine
moderne und automatisch beschickte Holzpelletanlage.
Das schmerzt zwar trotz Fördermittel in der
Anschaffung, aber rentiert sich finanziell und in Bezug auf das
Umweltgewissen schneller als erwartet. So ist das Heizen mit Holzpellets
bei den laufenden Kosten etwas mehr als halb so teuer wie mit Erdgas und
man ist unabhängig von immer teuerem und letztlich nur begrenzt
vorkommendem Erdgas. Und: Nach wie vor wird für die Herstellung der
Pellets kein einziger Baum gefällt. Und selbst wenn: Pellets bestehen
aus Sägespänen von Abfallholz und können durch schnell nachwachsende
Baumarten nachhaltig und umweltfreundlich gewonnen werden. Und - sie
verursachen bei ihrer Verbrennung nur exakt soviel CO² wie der Baum im
Laufe seines Lebens gespeichert hat.
Die dritte Komponente ist die eigene
Energieerzeugung. So haben wir Ende 2008 eine Fotovoltaikanlage mit
einer Leistung von 4,6 kWp in Betrieb genommen. Diese Anlage amortisiert
sich über die garantierte Abnahmepreise der Energieversorger in etwa 10
Jahren und liefert bereits jetzt mehr Ertrag, als zur Bedienung der
Finanzierung benötigt wird.

Seit Installation am 15.12.2008 haben wir quasi in
einem halben Jahr bisher rund 1300 € netto an Einspeisevergütung über
unseren lokalen Energieversorger Enwor erhalten, denn wir verbrauchen
die erzeugte Energie zunächst nicht selbst, sondern speisen sie ins Netz
(von wo wir den Strom dann zu den üblichen, günstigeren Kondition
zurückkaufen). Insgesamt sind wir so auch trotz 2x5000 ltr.
Regenwasserzisternen noch lange nicht autark von der öffentlichen
Versorgung, aber wir leisten eine kleinen Beitrag dazu, dass unsere
Energiebilanz nicht ganz so schlecht ist. Und dazu gehört auch, jeden
Tag die 12 mtr. zur Arbeit (barfuß) zur Arbeit zu gehen. Der Sportwagen
wird nur für größere Touren aus der Garage geholt.
Sie sehen: Man kann Realist sein und trotzdem etwas
für die Umwelt tun. Wenn Sie Interesse haben und mehr erfahren wollen,
sprechen Sie mich doch einfach mal an oder besuchen uns.
Ihr Thomas Käfer
Vista ist tot?
Es lebe…
Windows 7
Erwartet oder unerwartet schnell, je nach
Betrachtungsweise, hat Microsoft ein neues Betriebssystem aufgelegt,
welches kurz vor der Auslieferung steht. Wenn man offiziellen und
weniger offiziellen Stellen glauben darf, dann wird der Nachfolger des
recht glücklosen Windows Vista in jedem Fall vor dem Weihnachtsgeschäft
2009, wahrscheinlich Ende Oktober 2009, erhältlich sein.
Wir haben Windows 7 (gesprochen „seven“) natürlich
bereits vorab getestet und sind durchaus optimistisch vorgespannt, was
denn da demnächst auf Sie als Anwender und uns als Support zukommen
wird.

Neu bzw. überarbeitet sind so z.B. ein sogenannter
Step-by-Step Recorder, mit dem man Installationsschritte oder Probleme
dokumentieren und visualisieren kann, um schneller und effizienter Hilfe
zu erhalten. Des Weiteren wurde die Systemwiederherstellung verbessert
und es gibt die Möglichkeit, virtuelle Festplatten weitestgehend frei zu
erstellen und zu konfigurieren.
Windows 7 sieht besser aus als die Vorgänger. So
gibt es Assistenten zur Verbesserung der Schriftdarstellung und
Bildschirmeinstellungen lassen sich für verschiedene Monitore justieren.
Ebenso verbessert wurde vor allem die Sicherheit. Die bei Vista nervigen
Sicherheitswarnungen und Rückfragen wurden auf ein notwendiges Maß
reduziert und es wird seitens des Betriebssystems zukünftig verstärkt
darauf geachtet, dass keine unerwünschten Applikationen eingeschleppt
werden bzw. Manipulationsversuche unbemerkt bleiben. Vor allem an der
Kompatibilität hat man wohl gearbeitet und so soll uns das Desaster der
fehlenden Treiberunterstützung für Peripheriegeräte gegenüber der
Vista-Einführung wohl erspart bleiben. Administratoren und Power-User
wird die Powershell erfreuen, die man schon vom 2008-Server oder als
Add-on für Vista kennt oder die zusätzlichen Funktionen zur Herstellung
von Fernverbindungen zu Heimarbeitsplätzen oder Filialnetzen.
Der Standarddrucker kann künftig in Abhängigkeit
der aktuellen Netzwerkanmeldung bzw. -umgebung individuell eingestellt
werden und die Leistung bzw. Geschwindigkeit soll nicht allein durch die
deutlich reduzierte Zahl automatisch gestarteter Dienste verbessert
werden. So soll der zur Ausführung notwendige bzw. empfohlene
Leistungsindex des PCs 2 Punkte niedriger ausfallen als bisher.
Unterstützt werden bis zu 256 CPU-Kerne, sodass Windows 7 auch für die
nächste und übernächste Prozessorgeneration schon jetzt gut gerüstet
ist. Besitzer von Notebooks wird freuen, dass die Anzeige für den
kritischen Akkustand nun frei einstellbar ist und somit auch moderne
Netbooks mit hoher Akkulaufzeit nicht schon Stunden vor dem Aus Alarm
geben. Überhaupt soll das Aufwachen aus dem Stand-by schneller gehen und
schonender mit den Akkuressourcen umgegangen werden.
Genaue Preise stehen noch nicht fest, aber
gegenüber den Vorgängerversionen werden sicherlich keine Welten liegen.
Man kann derzeit noch guten Gewissens mit Windows XP weiterarbeiten,
wobei aber auch Vista mittlerweile stabil und problemlos einzusetzen
ist. Wie immer die Empfehlung bei einem neuen Betriebssystem: Windows
wie einen guten Wein behandeln: Ein Jahr liegen lassen und dann
entkorken. Warten Sie daher nicht mit dem Kauf eines neuen PCs bis
Windows 7 verfügbar ist. Gerade in einem heterogenen Umfeld sind auch
hier am Anfang wieder ein paar Anlaufschwierigkeiten zu erwarten. Und
ein Upgrade oder ein Downgrade (Windows 7 erwerben, aber Vista oder XP
zunächst nutzen) ist auch eine Option.
Mit Schwung
durch die Krise
Welche Krise?
Die Meldungen und Zahlen sind widersprüchlich.
Während die einen noch jammern, geben die anderen schon wieder Gas oder
haben von einer Finanz- oder Wirtschaftskrise nicht wirklich etwas
bemerkt.
Eine positive Tendenz lässt sich aber offenbar doch
festmachen. So hat sich die Geschäfts- und Ertragslage bei einer großen
Zahl von Unternehmen nach Angaben der Wirtschaftsinstitute in den
vergangenen Monaten schon wieder gebessert.

Vieles passiert tatsächlich im Kopf und nicht
unbedingt im realen Leben. Es hängt vieles von der Grundeinstellung und
dem Lebensmotto des einzelnen Betrachters oder Betroffenen ab, ob er die
aktuelle Situation als schlecht und bedrohlich oder als Chance und
beherrschbar einschätzt. Glücklich sind die Optimisten, die sich nicht
Bange machen lassen und sich auf ihre eigenen Stärken und die der
Wirtschaftsgemeinschaft besinnen und jedes Problem sportlich als Aufgabe
betrachten und annehmen. Je nachdem welche Statistik man sich nämlich
anschaut, erkennt man, dass es trotz kurzfristig deutlich rückläufigem
Trend und Ergebnissen gegenüber einer mittel- bis langfristigeren
Rückbetrachtung über mehrere Jahre keinen Grund gibt, von einer
nachhaltigen Wirtschaftskrise auszugehen oder davon, dass sich unsere
Leistung zurückentwickelt. Tatsächlich wächst unsere Wirtschaft mal
nicht um 1 bis 2 Prozentpunkte zum Vorjahr, sondern stagniert oder fällt
eben um einen solchen Betrag. Hat jemand ernsthaft geglaubt, dass es ein
ewiges Wachstum gibt und macht es Sinn, seine Unternehmungen langfristig
darauf aufzubauen? Wohl kaum, denn der Kuchen Erde mit all seinen
Bestandteilen und Bewohnern wird nicht unaufhaltsam weiter wachsen – nur
anders aufgeteilt. Also heißt es, auf dem Teppich zu bleiben. Wir werden
wohl kaum innerhalb kurzer Zeit unsere Gewohnheiten bzw. Mobilität,
Komfort, Nutzung von IT & Co usw. über den Haufen werfen und uns
kollektiv zum Neandertaler zurück entwickeln. Also werden unser aller
Kunden auch weiter Produkte kaufen und Dienstleistungen in Anspruch
nehmen. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass die Investitionen, die aus
Vorsicht und Sorge in den letzten Quartalen nicht getätigt wurden, nun
sehr bald nachgeholt werden. Gut, wenn man dann wieder ganz schnell
vorne dabei ist. Das scheinen viele Unternehmer auch so zu sehen, denn
ansonsten sähe es auf dem Arbeitslosenmarkt wohl schon viel düsterer
aus. Erinnern Sie sich noch an unsere Hotline von Anfang 2008? Da war
eines unserer Themen der Fachkräftemangel und was man in Bezug auf
Mitarbeiterqualifizierung dagegen tun kann. Und noch im Sommer
vergangenen Jahres habe ich mit viel Mühe und Aufwand für ein anderes
Unternehmen Fachkräfte und Nachwuchs gesucht und letztlich gefunden. Da
wäre es jetzt ein fataler Fehler, diese Mitarbeiter wieder zu entlassen.
Stattdessen ist Weiterbildung und Verbesserung der Infrastruktur
angesagt. Und zwar jetzt, denn wenn es morgen wieder losgeht und Ihr
Laden brummt, dann haben Sie für so unwichtige Dinge wie einen neuen PC,
eine Netzwerkmodernisierung oder die Schulung Ihrer Mitarbeiter keine
Zeit, oder?
Und noch ein Grund zum Optimismus: Schauen Sie mal
auf die Grafik des IFO-Instituts. Die Geschäftserwartungen bzw. die
Konjunktur lagen 2002 auf vergleichbar niedrigem Niveau. Mann, ging es
uns dann allen schlecht. Die Internetblase war geplatzt und was kam
danach? Fünf, sechs fette Jahre, fast so wie in der Bibel… (Gut – da
wird immer mit sieben Jahren gerechnet – heute ist eben alles etwas
schneller als damals). Übrigens: Man kann gerade in der Krisenzeit die
Wirtschaft vor allem dadurch stützen, dass man Geld ausgibt. Nicht
unverantwortlich, aber gezielt. Denn unser neuer Firmenwagen – übrigens
aus dem Hause Opel und ohne staatliche Abwrackprämie finanziert – stützt
die Wirtschaft genauso wie das eine oder andere private oder
betriebliche Investitionsprojekt (siehe Leitartikel). Und falls Sie
nicht sowieso zum Jahresende den Betrieb einstellen wollen, dann wäre
jetzt auch für Sie die richtige Zeit zum Investieren: In Ihre Firma und
Infrastruktur, in Ihre Mitarbeiter und sich selbst und in unsere
Wirtschaft.
Nachmacher gesucht!
Sommerzeit ist
Gewitterzeit
USV und Blitzschutz
Gerade im Sommer finden vermehrt Unwetter mit
Starkregen, Sturm und Blitzeinschlägen statt und führen zu
Stromausfällen und Spannungsspitzen. Erinnern Sie sich noch an das
Halbfinalspiel bei der Fußball EM 2008 Türkei gegen Deutschland. Da fiel
in Folge eines Blitzschlages im Sendezentrum minutenlang die
Fernsehübertragung aus.
Online-USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgungen)
sorgen nicht nur dafür, dass ein Server oder wichtiger PC auch bei einem
Stromausfall für eine gewisse Zeit weiterläuft, sondern es wird der
angeschlossene Rechner auch kontrolliert heruntergefahren. Programme und
vor allem Datenbanken und Dateisystem werden sauber geschlossen und nach
Wiederherstellung der Stromversorgung ist das Netzwerk binnen Minuten
wieder einsatzbereit. Wehe aber, wenn der Blitz (in der Nähe)
eingeschlagen ist oder der Stromausfall schlagartig zum Abschalten eines
ungesicherten PCs geführt hat. Im schlimmsten Fall ist nicht nur ein
Netzteil oder ein Mainboard durch Überspannung beschädigt, sondern auch
die Festplattenstruktur zerstört. Daten oder das ganze Betriebssystem
sind unbrauchbar.
So richtig freuen wir uns über solche
Serviceeinsätze nicht, bringen sie zwar für uns ordentlichen Umsatz, für
Sie aber viel Hektik und Schaden. Lieber verkaufen wir Ihnen eine USV
und/oder eine Mehrfachsteckdose mit Überspannungsschutz (incl.
Master-Slave-Funktion wie im Leitartikel erwähnt).
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Unsere Kunden stellen sich vor
PROMEDIA
feiert 20-jähriges
Firmenjubiläum
Das Medienpädagogische Institut
PROMEDIA
aus Alsdorf feierte am 19. Juni im Drehturm Aachen sein 20-jähriges
Bestehen mit zahlreichen Gästen aus ganz Deutschland.
Zu
den Projektpartnern von
PROMEDIA
zählen Verlage mit insgesamt mehr als 80 Zeitungstiteln sowie rund 60
Wirtschaftsunternehmen aus ganz Deutschland. Zahlreiche Geschäftspartner
traten die z. T. weite Reise zur Feier im Aachener Wahrzeichen Drehturm
Belvedere an, um den Jubilaren zu ihrer Bildungsarbeit zu gratulieren.
Sie wurden neben dem grandiosen Ausblick über die Euregio mit einem
außergewöhnlichen Showprogramm des Jonglage-Künstlers „Seewi“
belohnt, das speziell zum Thema Medienprojekte entwickelt worden war.
Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur der
Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten und Partner des Projektes
„Netrace“ aus der Region, eröffnete die Veranstaltung mit einem Talk mit
den beiden PROMEDIA-Gründern und Gesellschaftern Petra Wolff und Wilhelm
Maassen. Seit 1989 widmen die Beiden ihr ganzes Engagement der
Medienkompetenzentwicklung bei Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen. Ursprung und bis heute Schwerpunkt der Arbeit der
ausgebildeten Lehrer und ihres kompetenten Teams sind Schul- und
Weiterbildungsprojekte auf hohem pädagogischem Niveau.
Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht das
Qualitätsprodukt Tageszeitung mit seinem hohen Informations- und
Nutzwert für alle Altersgruppen. Auf dieser Basis hat PROMEDIA seit 1989
deutschlandweit zahlreiche lokale und bundesweite Zeitungsprojekte für
junge Leser entwickelt. Alleine im letzten Jahr erreichten die
PROMEDIA-Projekte rund 140.000 Schüler und Auszubildende.
Bernd Koslowski, Mitglied der Geschäftsleitung der
Verlagsgruppe Rhein Main und langjähriger Projektpartner, fand im
Interview mit Bernd Büttgens lobende Worte zur Firmenphilosophie von
PROMhttp://www.promedia-germany.de/EDIA:
„Es gibt nicht viele Dienstleister in dieser Branche, die soviel
Herzblut in ihre Arbeit legen, dass man sie als wahre
‚Überzeugungstäter’ bezeichnen kann!“

Selbstverständlich haben wir als Team der Käfer EDV
Systeme GmbH gerne die Einladung von
PROMEDIA
angenommen, dieses Jubelfest mitzufeiern. Besonders hat uns die
Wertschätzung gefreut, die die Firmengründer Petra Wolff und Wilhelm
Maassen durch die explizite Erwähnung unseres langjährigen EDV-Service
und die Zusammenarbeit mit unserem IT-Systemhaus zum Ausdruck gebracht
haben. Und auch das macht uns ein bisschen stolz: Unsere Kooperation
pausierte vor einiger Zeit für etwa 1-2 Jahre.
PROMEDIA
erkannte aber, dass wir offenbar doch langfristig der richtige
EDV-Dienstleister sind, eben nicht billig, sondern unseren Preis wert.
Und so hoffen wir auf eine weitere erfolgreiche, gemeinsame Zeit mit dem
PROMEDIA-Team,
geprägt durch von beiden Seiten gepflegten offenen, ehrlichen und fairen
Stil, denn das macht aus einem Job einen Beruf.
Sie möchten sich
auch einmal in unserer Hotline wiederfinden? Dann sprechen Sie uns doch
einfach an und wir berichten über Ihre/unsere gemeinsame Success-Story.
Wir freuen uns darauf.
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