Hotline II/2007


Lesen Sie in dieser Ausgabe:
• Die Hotline feiert ihren 50. Geburtstag
• Mehr Geld ausgeben und sparen
• Kindersicherung im Internet
• Videoüberwachung mit Netzwerkkameras
• Security-Glossar
• Pageflip – Mehr Pepp für die Web-Seite
• Neue Produkte

Die Hotline wird 50!

Erinnern Sie sich noch? Im September 1995, also vor ziemlich genau 12 Jahren, erblickte die Kundenzeitschrift Hotline das Licht der Welt.

Was damals als doppelseitiges DIN A4-Faltblatt noch unter dem Label RH&S Thomas Käfer in der Friedenstrasse 11-13 in Aachen erschien, hat sich zur richtigen Zeitschrift mit Heftung und in Farbe gemausert. Nun halten Sie die 50. Ausgabe unserer Kunden-Informationsschrift in den Händen.

Als die erste Ausgabe erschien, war mein Unternehmen bereits 5 ½ Jahre alt und den Kinderschuhen entwachsen. Die Gewerbeanmeldung der dama-ligen Personengesellschaft erfolgte am 01.04.1990 und entpuppte sich nicht als Aprilscherz. Am 24.01.1997 erfolgte die Umfirmierung in die Käfer EDV Systeme GmbH und kurze Zeit später der Umzug in die Büros in der Jülicher Strasse. 9 ½ Jahre später zogen wir in unseren jetzigen - neu erbauten - Firmensitz in der Elchenrather Weide 20 in Würselen um.

Und was ist in dieser Zeit in der EDV passiert? Zum Zeitpunkt der Fir-mengründung war der PC noch weit von der heutigen Perfektion und den Möglichkeiten entfernt, die wir alle schätzen und lieben gelernt haben. Was denn? Sie schimpfen gerade wieder einmal über ihren Computer? Dann wollen Sie garantiert nicht mit einem Gerät aus 1990 tauschen, oder? Denn damals waren AT-Rechner noch üblich und der 386er stand in den Startlöchern. Microsoft DOS und Windows 3.X waren Stand der Technik. Word passte auf eine 5 ¼“ Diskette und trug den Versionsstand 5.0. Heute sind wir sieben Versionen älter und sehen bereits auf dem Bildschirm, was der Drucker Sekunden später in höchster Qualität ausspucken wird – meis-tens zumindest. Damals war die Welt schwarz-weiß und wenn der Nadel-drucker endlich sein lautes Tagewerk beendet hatte, erst dann sah man, was man textlich angerichtet hatte. Nun, nach wie vor gilt: Die Intelligenz sitzt vor dem Computer - meistens zumindest. Und wer damals schon wenig Geistreiches mit dem Computer auf die Beine stellen konnte, der wird auch heute kaum Preise mit seiner Arbeit am PC einheimsen. Aber leichter hat er es schon und bunter und schneller – meistens zumindest.

Die Hotline hat Sie im Schnitt viermal pro Jahr bei Ihrer Arbeit mit dem Werkzeug EDV begleitet, Sie über technologische Neuerungen informiert und Ihnen Grundlagenwissen zu Datensicherung, Virenschutz usw. gelie-fert. In die Erstellung der Hotline flossen in 50 Ausgaben rund 1000 Ar-beitsstunden für Materialsammlung, Texterstellung, Grafikbearbeitung, Druck, Heftung und Versand. Zusätzlich haben wir für Material und Porto rund 20.000,- € investiert. Unter Berücksichtigung der eigenen Arbeitsleis-tung alles in allem also ein Aufwand von rund 50.000 € für 50 Ausgaben. Viel Geld für ein kleines Unternehmen wie dem unserem. Zu viel um weiter zu machen? Nein. Wenn es nach uns geht, dann feiern wir in zwölf Jahren die 100. Ausgabe. Denn wir finden, der Betrag ist gut angelegt: In die Information unserer Kunden und den Kontakt zu Ihnen auch nach dem Kauf. Schön, wenn Sie dies bei Ihrer nächsten Kaufentscheidung wieder berücksichtigen, denn dass wir schon damals –1995– unser Handwerk verstanden, zeigt der Auszug aus der ersten Hotline auf der nächsten Seite: Technologisch veraltet – methodisch aktuell wie eh und je.

Viel Spaß bei der Lektüre.

HOTLINE stellt sich vor
Ausgabe 09/1995 oder: wie alles begann…

Schon seit einiger Zeit beschäftigt mich das Projekt „Firmenzeitung“, angeregt durch den täglichen Kontakt mit meinen Kunden und den immer wieder aufkommenden Fragen und Problemen rund um die EDV. Ich glaube, die Zeit ist reif zur Umsetzung des Projektes und somit liegt Sie vor Ihnen: die erste Ausgabe der HOTLINE.

HOTLINE bedeutet so viel wie „heißer Draht“ und wird in der Computer-Welt oft mit einem im wahrsten Sinne des Wortes ständig besetzten Sorgen-Telefon verbunden. HOTLINE soll hier jedoch als heißer Draht zwischen Ihnen als Kunde und mir als Service-Dienstleister dienen. Dieses Forum soll Sie über Neuigkeiten und interessante Themen im Bereich Computer und Kommunikation informieren. Selbstverständlich wird HOTLINE nicht in Konkurrenz zu den großen Fachzeitschriften stehen und in allgemeiner Form über eine Vielzahl von Themen referieren, sondern speziell auf die Anwendungsfälle und Bedürfnisse meiner Kundschaft eingehen. Sehen Sie dieses Info-Blatt als Denkanstoß für ein persönliches Gespräch, um Ihrem wie meinem Ziel wieder einen Schritt näher zu kom-men: Dem Einsatz des Computers als effektives Werkzeug.

WINDOWS 95

Kaum ein Produkt der Computerindustrie ist jemals so aufwendig beworben worden wie das neue Betriebssystem Windows 95 aus dem Hause Microsoft. Verdient dieses System einen solchen Rummel? Braucht man Windows 95? Die Antwort lautet „JEIN“.

Mit WINDOWS 95 ist Microsoft ohne Zweifel dem Ziel, die Bedienung des PC einfacher und effizienter zu gestalten, deutlich näher gekommen. Eine ganze Reihe von neuen Funktionen und neuen Standards erleichtert die Arbeit mit dem Computer erheblich. Jedoch, wo viel Licht ist, ist be-kanntlich auch viel Schatten. Aufgrund der deutlich zur Vorgängerversion MS DOS 6.X in Verbindung mit MS WINDOWS 3.X geänderten Architektur ist WINDOWS 95 klar auf den Betrieb in leistungsstarken Rechnern ausgelegt.

Kleinere Maschinen mit 386er Prozessoren, wenig Hauptspeicher (RAM) und kleinen Festplatten lassen wenig Freude an der neuen Oberfläche aufkommen. Und auch die Software macht Probleme. Alte DOS- und WINDOWS-Programme verweigern teilweise oder sogar vollständig ihren Dienst unter WINDOWS 95, insbesondere dann, wenn diese relativ nahe an der Hardware programmiert sind, wie z.B. Netzwerkkarten, Streamer, Videokarten etc. (…)

Fazit: Windows 95 ist mit Sicherheit ein sehr interessantes und gutes Produkt, welches unter anderem durch die vereinfachte Bedienung und den höheren Komfort besticht. Für die Vielzahl der vornehmlich gewerblichen Anwender in meiner Kundschaft gilt jedoch mein Rat, auf die Einführung von Windows 95 solange zu warten, bis entsprechende Updates für die Anwendungsprogramme verfügbar und alle Zweifel bezüglich der Lauffähigkeit spezieller Anwendungen beseitigt sind.

Schwerpunkt-Thema
„Datensicherung“

Durch einen technischen Defekt, Brand, Diebstahl, Blitzeinschlag, Vandalismus, Wassereinbruch bzw. bewusste oder unbewusste Manipulation können die im Rechnersystem gespeicherten Daten verloren gehen. Programmdateien lassen sich durch Neuinstallation mit etwas Aufwand wieder rekonstruieren. Die vom Anwender erzeugten und mehrfach veränderten Daten jedoch sind ohne Datensicherung nicht oder nur mit einem sehr hohen zeitlichen wie kostenintensiven Aufwand wiederherzustellen. In der EDV-Branche geht man von Rekonstruktions-kosten von DM 1000,-- pro MB aus, falls keine aktuelle Datensicherung vorliegt. Bei einer Festplattenkapazität von 250 MB und einer angenommenen Datenlast von 50 MB können da schnell Schäden von DM 50000,-- entstehen, wenn die Daten für den Anwender einen entsprechend hohen Stellenwert besitzen. Daher ist die regelmäßige Anfertigung eines BACKUPs absolut notwendig!

Im Bereich Datensicherung und Datentransport haben sich Bandlaufwerke oder neudeutsch „Streamer“ bewährt. Da Streamer unterschiedlicher Hersteller nicht zwangsläufig Daten miteinander austauschen können, sollte man sich firmenintern auf einen Gerätetyp festlegen. Die notwendige Kapazität richtet sich nach der Größe der Festplatte. In Einzelplatz-Systemen haben sich sogenannte Floppy-Streamer bewährt, die mittels Datenkompression der beiliegenden Software 250 MB, 420 MB oder 700 MB auf ein Band speichern können. Bei Netzwerk-Servern oder Hochleistungs-Workstations greift man aufgrund der höheren Kapazität und der höheren Datenübertragungsgeschwindigkeit verstärkt auf DAT-Streamer meist mit SCSI-Controller zurück. Eine physikalische Kapazität von 1 GB bis 2 GB lässt sich mittels Datenkompression bis auf 8 MB ausbauen. Diese Streamer sind jedoch deutlich teurer und erfordern neben einem SCSI-Controller auch noch entsprechende BACKUP-Software.

Eine Alternative zur Datensicherung stellt das halbautomatische Spiegeln der Festplatte auf eine zweite, gleich große Platte im System dar. (…) Einen Schutz gegen Brand oder Diebstahl stellt dieses System jedoch nicht dar, da die Festplatte nicht entnommen werden kann. Hierzu müsste sie dann in einem herausnehmbaren Wechselrahmen montiert werden. Bei Novell-Servern ist in der Netzwerkbetriebssystem-Software eine Funktion eingebaut, mit der eine Netware-Festplatte voll automatisch gespiegelt werden kann. Hierbei werden die Daten mit kurzer Zeitverzögerung auf die zweite Platte übertragen. Im Fehlerfall kann das System dann oft ohne Eingriff des Anwenders die gewünschte Datei von der zweiten Platte holen und einen defekten Bereich auf der ersten Platte für weitere Aktionen ausklammern.

Backup-Strategien

Bei Datensicherungen mit Wechselmedien, wie z.B. bei Streamern, haben sich verschiedene Verfahren bewährt. Grundsätzlich sollte entschieden werden, ob das Backup nur zur Datensicherung im Fehlerfall oder auch zur Archivierung der Daten herangezogen werden soll. Im ersten Fall können die Bänder zyklisch getauscht und später wieder überschrieben werden. Sollen die Daten archiviert werden, so müssen einige oder alle Bänder aus dem Kreislauf der Sicherung herausgenommen und an einem sicheren Ort verwahrt werden. Grundsätzlich sollte man bei zyklischen Datensiche-rungen mindestens drei Generationen bzw. Sicherungssätze verwenden. Wird immer nur ein Satz verwendet, so überschreibt man bei einem neuen Backup unmittelbar die Daten des bisherigen und einzigen Backups. Wehe, wenn dann das Band reißt...

Die Häufigkeit der Backups hängt mit dem Umfang der Datenänderung und mit der Wichtigkeit des Datenbestandes direkt zusammen. Grund¬satz: Je mehr Än¬derungen und je wichtiger die Daten umso häufiger die Daten-sicherungen durchführen (z.B. täglich). Hierbei muss nicht unbedingt immer die gesamte Festplatte abgesichert werden. Sogenannte Inkrementelle oder Zuwachs-Backups sichern nur die Daten, die sich seit der letzten Datensicherung verändert haben oder neu hinzugekommen sind. (…) Eine Art Optimum kann z.B. die tägliche Sicherung auf 5 auswechselbaren Tapes (pro Werktag eins) mit gelegentlicher Aussonde-rung eines Bandes zur Datenarchivierung z.B. einmal im Monat darstellen.


Mehr Geld ausgeben und sparen
Die Unternehmenssteuerreform macht’s mög-lich
Das kennen Sie vielleicht: Als Unternehmer hatte man bisher das Bestreben, gewisse Preisobergrenzen bei Anschaffungen von Investiti-onsgütern nicht zu überschreiten. Das war zum einen natürlich in der uns allen angeborenen Sparsamkeit begründet, hatte bisweilen aber auch steuerliche Gründe.

So gab es bisher eine Grenze von 410,- € zzgl. MwSt. für so genannte geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu der der Kaufpreis im Jahr der An-schaffung komplett abgeschrieben, also steuerlich geltend gemacht, werden konnte. Mit Inkrafttreten der Unternehmenssteuerreform am 01.01.2008 wird diese Grenze auf 150,- € herabgesetzt. Für Wirtschaftsgüter, deren Kaufpreis zwischen 150,- und 1000,- € liegt, muss im Jahr der Anschaf-fung ein Sammelposten gebildet werden, dessen Summe auf fünf Jahre abzuschreiben ist. Und jetzt kommt es: Wenn Sie im nächsten Jahr z.B. einen Computer kaufen, dann kann es für Sie steuerlich günstiger sein, wenn der Computer mehr als 1000,- € kostet, da Sie ihn dann, wie bisher, binnen drei Jahren abschreiben können. Kostet er also 999,- €, können Sie fünf Jahre 199,80 abschreiben. Kostet er 1001,- €, dann sind es in drei Jahren je 333,66 €.

Woher ich das alles weiß? Von meinem Steuerberater natürlich! Der hat mich auch über einige weitere Neuerungen informiert, die seit diesem Jahr bzw. ab dem nächsten Jahr gelten. Neben Änderungen bei der Einkom-mens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer ist auch die Veröffentlichungs-pflicht für Jahresabschlüsse beim elektronischen Handelsregister hinzuge-kommen. Da gibt es wieder einmal viel Neues und man ist gut beraten, wenn man einen guten Berater hat. Meinen empfehle ich übrigens gerne weiter.

Wenn wir Sie in Bezug auf Ihre EDV-Probleme und Aufgabenstellungen unterstützen können – Anruf genügt. Wir erleichtern Ihre Arbeit und Sie nur um wenige Ihrer mühsam verdienten Euros. Den Preis wert eben und nicht billig.
Kindersicherung im Internet
Software oder Verbote
Nach einer Umfrage des Internetanbieters AOL wissen nur 45% der Eltern, wie sie ihre Kinder vor Gefahren aus dem Internet schützen können. Zu welcher Hälfte gehören Sie?

Das Internet mit seinen verschiedenen Diensten wie E-Mail, WWW, Chatrooms, News-Tickern usw. ist eine schier unerschöpfliche Datenquelle und das moderne Kommunikationsmittel schlechthin. Der einmal von Microsoft Gründer Bill Gates formulierte Ausdruck „Information at your finger tips“ gilt als Synonym dafür, binnen kürzester Zeit beliebige Infor-mationen aus dem World Wide Web abzurufen. Tatsächlich ist das Ange-bot an Schriften, Bild- und Tonmaterial gigantisch, wirkt jedoch wie Fluch und Segen zugleich. Vergleichen Sie das Internet und dessen Angebot mit einem Mann der kurz vor dem Verdursten in der Wüste aufgefunden wird. Was er jetzt braucht, ist Wasser - allerdings in Maßen, am besten schluck-weise. Das Internet wirkt da oft, als würde man mit einem C-Rohr der Feuerwehr getränkt. Schlecht für den armen Mann in der Wüste und meist auch nicht gewollt, wenn Kinder vor dem PC sitzen.

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten und so gibt es sehr dunkle Seiten im Internet. Wie so oft ist nicht die Technik böse, sondern der Mensch, der sie für etwas Schlechtes und Gefährliches einsetzt. Neben den in der Poli-tik und Presse derzeit heftig diskutierten Kriminellen und Terroristen, die das Medium für Straftaten im großen Stil missbrauchen, gibt es viele, manchmal subtile Gefahren für kleine und größere Computer-Nutzer.

Es bedarf keiner großen Anstrengungen, um auf allgemein zugängliche Web-Sites zu stoßen, in denen ohne jegliche Zugangskontrolle oder Al-tersüberprüfung pornografische Darstellungen zu sehen sind oder „Ange-bote“ zu finden, in denen Gewalt verherrlicht wird und rechte wie linke Extremisten ihr politisches und gesellschaftliches Unwesen treiben. In Chatrooms und Foren lauern Gefahren durch Pädophile, die sich selber als Kinder oder Jugendliche ausgeben, um Kontakte zu den Heranwachsenden zu knüpfen, die diese besser nicht eingehen sollten. Die Aufzählung ließe sich beliebig verlängern, soll jedoch nur grundsätzlich das Problem zeigen. Zudem gilt es noch, die Zeit am Computer grundsätzlich zu reglementie-ren. Das Werkzeug EDV ist zwar mächtig und überaus interessant, aber das richtige Leben spielt sich nicht hinter dem 17“-Flachbildschirm ab.

Wie sieht die Lösung aus?

Es gibt verschiedene Software-Anbieter, die Programme anbieten, mit denen der heimische PC so gesichert werden kann, dass bestimmte Web-Seiten erst gar nicht geöffnet werden können und der PC mit einem Zeit-kontigent verknüpft wird, sodass der jugendliche Nutzer nur eine bestimm-te Anzahl von Stunden am Tag oder in der Woche das Gerät nutzen kann.

Hierbei gibt es unterschiedliche Konzepte. Die sicherste Methode ist das Arbeiten mit so genannten White-Lists. Per se sind alle Web-Sites gesperrt und es wird explizit der Zugang zu einer Web-Seite durch Eintrag in der White-List frei geschaltet. Je nach Software muss das der Erziehungsbe-rechtigte selber machen oder man verlässt sich auf die Dienstleistung des Software-Anbieters, der solche White-Lists für unterschiedliche Alters-klassen und Einsatzzwecke pflegt. Denn das muss klar sein. Die Pflege einer solchen Liste ist mühsam und hinkt immer der aktuellen Entwicklung und den Bedürfnissen hinterher. Und was eine FSK-Einteilung wert ist, mag jeder beurteilen, der sich z.B. den aktuellen Harry Potter Film ange-schaut hat. Der ist bereits ab 12 Jahren frei gegeben.

Eine andere Methode ist das Verwenden einer Black-List. Hierbei sind grundsätzlich alle Web-Sites zur Nutzung freigegeben und es werden explizit die ausgeklammert, die auf der Negativ-Liste stehen. Das ist in der Praxis einfacher zu handhaben, der Schutz logischerweise jedoch viel schlechter als bei einem White-List-Verfahren, denn so schnell, wie illega-le, halb legale oder zumindest bedenkliche Angebote im Netz erscheinen, kann man solch eine Liste gar nicht führen.

Programme versuchen dies dann auch mit bestimmten Algorithmen zu umgehen. Zunächst ist es natürlich einfach, Sex-Seiten zu sperren, indem man einfach alles blockiert, was im Namen oder Inhalt bestimmte Schlüs-selwörter enthält.

Aber die Anbieter sind erfinderisch oder haben Sie sich noch nie gefragt, warum die E-Mails mit den dubiosen Viagra-Angeboten so viele Recht-schreibfehler enthalten? Auch so genannte Chat-Rooms und Diskussions-Foren sind nicht unkritisch. Entsprechende Sicherungsprogramme versu-chen anhand von Wortlisten unerwünschte Äußerungen auszublenden oder zu unterbinden. Zusätzlich können Protokolle der Gespräche aufgezeichnet und je nach Software in bestimmten Abständen Bildschirmfotos gespei-chert werden.

Und damit sind wir beim Thema Überwachung. Vorstößen aus dem Bun-desinnenministerium bzgl. Online-Durchsuchung von Heim-PC’s sind auch im Hinblick auf die Terrorfahndung klare Absagen zu erteilen. Wer will schon als unbescholtener Bürger vom Staat in seinen eigenen vier Wänden ausspioniert werden? Wie sieht das mit Ihren Kindern aus? Wol-len Sie Ihre Kinder ausspionieren oder erziehen?

Das Sprichwort „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ trifft den Nagel auf den Kopf, wenn die Kontrolle nicht übertrieben wird. Besser ist es, die Heranwachsenden offen und ehrlich über die Gefahren aufzuklären und den Computernachwuchs für Schlechtes und Gefährliches zu sensibilisie-ren. Das verhindert möglicherweise auch den Reiz des Verbotenen. Denn auch das muss Ihnen klar sein: Technische Schutzmechanismen kann man umgehen und so mancher Computer-Knirps zeigt erstaunlichen Erfin-dungsreichtum, wenn es darum geht, Sperrvorrichtungen auszuhebeln, vor allem dann, wenn sie nicht professionell und solide eingerichtet wurden. Und den PC im Internet-Café oder bei Freunden können Sie nicht schüt-zen. Daher lautet mein ehrlicher Rat: Aufklärung vor oder sogar anstelle von Software. Das ist zwar schlecht für mein Geschäft, aber nachhaltiger!

Wenn es doch Software zur Unterstützung sein soll, finden Sie u.a. hier weitergehende Informationen:
http://www.kindersicherung-internet.de/
http://www.salfeld.de/
http://www.parents-friend.de/index.htm
http://www.wintimer-kindersicherung.de/
Alle Angaben ohne Gewähr und Empfehlung.

Mehr Pep im Web
Pageflip
Das Web wird auch nicht jünger. Im Gegenteil: Gibt es doch schon seit einiger Zeit den Begriff Web 2.0 und tatsächlich gibt es das WWW genauso lange wie unsere Firma, nämlich seit gut 17 Jahren.

Wir tun alles, um nicht angestaubt zu wirken. Regelmäßiger Sport, gesun-de Ernährung, ab und zu ein Ortswechsel (siehe Leitartikel). Aber was ist mit den Web-Seiten? Vor allem: Was ist mit Ihrer Web-Seite? Wir stauben unsere von Zeit zu Zeit ab. Gerade erst vor wenigen Monaten hat sie eine Frischzellenkur bekommen und strahlt in neuem Glanz. Und Ihre? Ver-sprüht Ihre Internet-Präsenz den Charme der 90er, als HTML das einzige Mittel zur Webseiten-Gestaltung war und Flash & Co noch in den Kinder-schuhen steckten? Da ist nicht alles schlecht! Um Gottes willen! Man muss nicht jeden neumodischen Schnick-Schnack mitmachen und die Web-Seite zu einem bunt blinkenden Sammelsurium aus Icons, Grafiken, Texten ohne jeglichen Sinn und Ordnung verkommen lassen. Aber so ein paar neue Gimmicks wären doch nicht schlecht, oder? Das haben wir uns auch ge-dacht und die Webseite eines unserer Stammkunden, der Firma Wilms aus Mönchengladbach, so richtig aufpoliert. Wilms stellt u.a. Reinigungs- und Heizgeräte sowie Luftentfeuchter her und bietet seinen Kunden seit Jahren einen 16-seitigen Katalog zur Produkt-Information an. Den haben wir bereits vor Jahren 1:1 als Web-Seite umgesetzt und regelmäßig aktualisiert. Nun, nicht ganz 1:1, denn das Umblättern der Seiten, so wie bei einem Papier-Katalog funktioniert natürlich nicht. Bisher zumindest. Jetzt gibt es eine Erweiterung auf Basis aktueller Flash-Technologie, die das Umblät-tern von Webseiten revolutioniert. Mit der Maus fassen Sie ganz einfach eine Ecke der Seite an, die Sie umblättern wollen und bewegen den Maus-zeiger einfach in die entsprechende Richtung und ziehen die Seite so hinter sich her. Ganz so, wie Sie das mit der Hotline auch machen, wenn Sie umblättern. Ach ja: Sie testen den Effekt gerade… (weiteres Beispiel unter www.wilms.de)
Und wenn Sie so etwas auch haben möchten, wählen Sie 02405/47949-0.

Übrigens: Zum Thema Page-Flip gibt es auch einen neuen Web-Cast auf http://www.kaefer-edv.de/webcast.htm

Neue Produkte
Seamless-Displays Radios 320


Kein Platz auf dem Desktop? Hier ist die Lösung: Der Radios 320 vereint mit drei Panels ein Gesamt-Auflösung von 4200x1200 Bildpunkten und einer Bildschirmdiagonalen von 50“ (entspricht 127 Zentimetern). Realisiert wird die Ansteuerung über drei Grafikkarten. Der Übergang zwischen den Panels ist fast unsichtbar, eben Seamless, wie der Hersteller sagt. Preis auf Anfrage.

Videoüberwachung per Webbrowser
Axis 215 PTZ
Schwenken/Neigen/Zoomen für Videoüberwachung mit 360-Grad-Rundumsicht

Die AXIS 215 PTZ-Netzwerkkamera eignet sich für den Einsatz bei Tag und Nacht. Die Schwenk-, Neige- und Zoom-Funktionen können über ein IP-Netzwerk gesteuert werden. Die AXIS 215 PTZ überzeugt durch ein kompaktes, manipulationssicheres Design: Alle beweglichen Teile befin-den sich im Gehäuse. Mit dem optional erhältlichen beheizten Wetter-schutzgehäuse ist auch eine Montage im Außenbereich möglich.
Bei einem unserer Kunden haben wir insgesamt fünf dieser Kameras be-reits an zwei Filial-Standorten montiert und so können sich die Mitarbeiter in der Zentrale jederzeit über einen Internet-Browser das Live-Bild auf den PC holen, um z.B. den Stand von Verlade- und Montagearbeiten zu über-prüfen.

Alles in Einem
Funkwerk TR 200 aw/bw
Der Funkwerk TR200 ist ein vielseitig ausgestattetes und flexibel ein-setzbares Multifunktions-Gateway mit professionellen Features aus den Bereichen Routing, WLAN und Telefonie. Er ist besonders für den High-Speed-Internet-Zugang entwickelt und kann zudem für den Remote Access in kleinen bis mittleren Unternehmen oder Remote Offices eingesetzt werden.

Standardmäßig mit einem 4-Port Switch ausgestattet verfügt das Gerät ab Werk über 2 IPSec Tunnel.
Für den Anschluss an eine Amtsleitung verfügt das Gerät über einen ana-logen und ISDN-Amtsanschluss, die wahlweise eingesetzt werden können. Für den Betrieb von Endgeräten stehen zwei analoge Anschlüsse und ein interner S0-Bus zur Verfügung. Weiterhin können SIP-Endgeräte (IP-Telefone, Softclients, etc.) an der TR200 registriert werden. Die Registrie-rung bei bis zu 10 SIP-Providern wird ebenfalls unterstützt. Die Firewall-Steuerung und Sprachdaten-Priorisierung wird dabei automatisch vom TR200 übernommen und vereinfacht somit die Konfiguration. Für die Sicherstellung hoher Sprachqualität ist ein 4-Kanal DSP zur Sprachdatenverarbeitung integriert. Als Wireless Router unterstützt der Funkwerk TR200 die Standards 802.11b/g mit einer Bruttodurchsatzrate von 54 MBit/s. Zur Absicherung der Datenübertragung über die Luftschnittstelle steht neben der WEP Verschlüsselung der sichere WPA oder WPA2 Modus für die Verwendung von Preshared-Keys oder Einbeziehung eines Radius Servers zur Verfügung.
Kunden stellen sich vor
Esser Coenen Forsch & Partner
Im Rahmen unserer Hotline bieten wir unseren Stammkunden die Möglichkeit, ihr Unternehmen vorzustellen. Mit der EDV-Anlage und dem Vor-Ort-Service der Firma Käfer EDV Systeme GmbH meistert das Architekturbüro Esser Coenen Forsch & Partner jede noch so knifflige Aufgabenstellung. Aber lesen Sie selbst…

Nach über 10-jähriger, sehr erfolgreicher Tätigkeit ist aus dem ehemaligen Architekturbüro Hans Esser durch die Übernahme zweier hochqualifizier-ter Mitarbeiter in die Geschäftsführung und Partnerschaft das Architektur-büro Esser Coenen Forsch & Partner hervorgegangen.

Unser Architekturbüro ist inzwischen im gesamten Raum NRW für diverse Träger und Institutionen der öffentlichen Hand, der caritativen Verbände, sowie der konfessionellen Ordensgemeinschaften erfolgreich tätig. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen dabei auf den Gebieten:

• Krankenhausbau (hier sämtliche Funktionsbereiche der Ver- und Entsorgung, Großküchen etc. sowie der medizinischen Versor-gung, Intensivstationen, OP Abteilungen, Röntgen, Labortechnik, ferner psychiatrische Kliniken, geschlossene / offene Abteilungen, Tageskliniken etc.
• Altenheime und Pflegeeinrichtungen
• Büro und Verwaltungsbauten


Wir verstehen uns als unabhängiges Planungsbüro mit dem Spektrum der Beratung, Planung, Koordination der Fachplaner, Projektsteuerung, Behör-denabstimmung und prozessorientierten Betreuung des (r) Bauherrn (in) während des gesamten Bauablaufs. Der wachsenden Vielfalt und dem daraus resultierenden Anspruch und der Tendenz zur Konzentration von Planungsleistungen aus einer Hand tragen wir auf Wunsch durch Über-nahme der Generalplanung Rechnung.

Unser Kernteam mit 10 eigenen Mitarbeitern erarbeitet für Bauherrn und Nutzer ganzheitliche Lösungen orientiert an den Kriterien
• Funktionalität und gestalterische Qualität
• Kosten- Nutzenoptimierung
• Energiebilanz
• Ökologie
• Kosten- und Terminkontrolle

Unser Büro verfügt personell und technisch über sämtliche Ressourcen (7 Architekten und Ingenieure, 12 CAD- und 3 AVA-Arbeitsplätze, Schall-schutz, Wärmeschutz etc.) welche zur Erfüllung komplexer Aufgabenstel-lungen erforderlich sind.


Wir sind anerkannte Sachverständige für den Schall- und Wärmeschutz und verfügen über Sachverständigennachweise für den baulichen Brand-schutz, sowie für die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination im Sinne der derzeit gültigen Verordnungen.

Kontakt: Esser Coenen Forsch & Partner
Rosstrasse 31, 52064 Aachen - Tel. 0241 474830